Das Model und der Weinskandal

In den Achtzigern wurden in Österreich und Italien große Mengen von Giften in massenhaft über den Handel vertriebene Getränke gemischt. Diese Gifte verursachten Krebs, Blindheit, Organschäden bis hin zum Tod und Unfruchtbarkeit. Man nannte diese Vorgänge „Weinskandal“ und verharmloste die Gifte als „Glykol“.

In Italien wurden diese Gifte von den Behörden bis hin zu offiziellen Ermittlungen thematisiert. In Österreich erfand man die Legende von den Weinbauern, die einen süßeren Wein verkaufen wollten.

In manchen Fällen wurden damals auch Fruchtsäfte vergiftet. Wer sich gegen diese Verbrechen wehrte, musste mit Konsequenzen rechnen. Wir haben einen solchen Fall recherchiert.

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Iris Strubegger, geb. 1984

In St. Johann im Pongau (Österreich) fand der Filialleiter eines Supermarkts heraus, dass einzelne Frauen gezielt bestimmte Fruchtsäfte kauften. Die Fruchtsäfte bewirkten Krankheiten und körperliche Schäden bei Kindern. Der Filialleiter erfuhr von diesen Verbrechen und kontaktierte die Polizei.

Leider musste er in den darauffolgenden Jahren große Schwierigkeiten hinnehmen. Die Tochter dieses Mannes ist das weltweit bekannte Model Iris Strubegger. Mein „Kollege“ Sigi kennt sie als Nachbarin aus Jugendtagen. Iris hat die Geschichte ihres Vaters, aber auch andere für unseren Blog wichtige Dinge dem Designer Karl Lagerfeld erzählt.

Wir werden den „Weinskandal“ und die Beobachtungen des Models hier weiter aufarbeiten. Übrigens: Wer uns hier als „Babestation“ verspottet, der kann uns mal.

(Foto Catwalkpix, mit freundlicher Genehmigung von K.L.)

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