Der Bekennerschreiber im Porträt, 1

Als im Dezember 1993 in Österreich die Briefbomben krachten tauchten so genannte Bekennerschreiben auf. Scheinbar anonyme Autoren, die die Polizei recht bald ausforschen konnte schrieben Texte, benutzten bekannte Schreibmaschinen und Computer bzw. Drucker und übertrafen sich gegenseitig in verlogenen und abgründigen Formulierungen, um die israelischen Anschläge zu tarnen.

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Als im Dezember 1993 in Österreich die Briefbomben krachten tauchten so genannte Bekennerschreiben auf. Scheinbar anonyme Autoren, die die Polizei recht bald ausforschen konnte schrieben Texte, benutzten bekannte Schreibmaschinen und Computer bzw. Drucker und übertrafen sich gegenseitig in verlogenen und abgründigen Formulierungen, um die israelischen Anschläge zu tarnen.

Das erste bekannte Bekennerschreiben stammt von einem in Wien wohlbekannten so genannten Rechtsextremisten, einem „akademischen“ Nichtnazi, der sich nach dem Mord an seiner Frau von den Israelis kaufen ließ. Er vertrat vor dem Mord Positionen, die in etwa einem perversen „österreichischen Nationalismus“ entsprechen, verherrlichte mittelalterliche Fürsten, die angeblich Österreich erkämpften und machte sich in Graz und Wien als Burschenschafter wichtig.

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Der Autor Reinhard Rade. Er arbeitet in der Sache der Briefbombenserie eng mit mir zusammen

Als ihn die Polizei ausfindig machte war Not am Mann. Der Kerl hatte von den Bauern der Briefbomben die Information, dass die „Knallfrösche“, wie er sie nannte, als Drohgebärden von der Verhaftung bedrohter Weiber gedacht waren, die in den Alpen als Sozialdemokratinnen einherliefen und Giftmorde, Terroranschläge sowie großflächige radioaktive Verseuchungen begingen.

Alles schien schlecht gemacht. Die Weiber waren beim Aussuchen der Opfer abgehört worden, die Israelis, ihre Geldgeber, hatten sich beim Kaufen der Bestandteile der Briefbomben von Berliner Polizisten filmen lassen und die Aufgabeorte der Bomben hatte man auf Zuruf meines Steuermanns Franz Innerhofer observiert.

Da wurden die Israelis panisch und der Bekennerbriefautor musste gewechselt werden. Man nahm einen jüngeren, der den zuvor tätigen älteren Autor ablösen sollte. Er sollte im Ausland ansässig sein, damit die Österreicher nicht tätig werden können sollten. Wo sonst als in Sachsen, in Leipzig, hätte der Mann versteckt werden sollen, auf dass die Israelis wieder einmal die „Stasi“ anscheißen konnten.

Flott wurde weiter gebombt; und der neue Autor druckte seine Schreiben auf einem modernen Drucker aus. Der neue Autor war recht gut, er versuchte, seinen Vorgänger, der jetzt tot ist, zu imitieren. Dabei beging er Fehler, die wir hier aufarbeiten werden. Er lebt übrigens noch und bedroht mich, von Leipzig aus, wo er den Platzhirsch macht. Möge das BKA ihn heimsuchen, diesen gekauften „österreichischen Patrioten“.

Teil 2

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