Gesichter des Todes

Finanzierungsfragen der Zerstörung Jugoslawiens

Nachdem man in Kroatien, es war das Jahr 1984, in meinem Beisein und am Küchentisch die israelische Finanzierung des kroatischen Faschismus vereinbart hatte brauchte man noch Leute, die das abgepresste spanische Staatsgold zu Bargeld machen und es an die dalmatinische Küste schippern sollten.

Zu diesem Zweck wurde ein so genannter Baggerfahrer, ein Goldkurier, gesucht und in Gestalt eines alten österreichischen Taxifahrers gefunden. Der Kerl fuhr tatsächlich einen goldfarbenen Mercedes und verstand sich blendend mit meiner so genannten Ziehmutter. Um 1985 brachte er uns nach Grado an der Adriaküste.

Das Hotel „Villa Rosa“ war unser Quartier. Stiefschwester, Ziehmutter und ich hausten dort einige Tage. Und während die werte Verwandtschaft unter Stirnrunzeln Umschlagplätze, Gebühren und Verwendungszwecke künftiger Goldlieferungen diskutierte zog man munter einen Mordversuch gegen mich durch.

Der Taxler sollte das Gold, das ihm mein „Großvater“ Sepp dann regelmäßig übergab in diesem Hotel abliefen. Die deutschsprachige Geschäftsführung – es handelte sich um Österreicher, die sich als Südtiroler ausgaben, meiner Wahrnehmung nach aber Salzburger waren – erwies sich nicht nur als freundlich sondern auch im Hinblick auf meine Ermordung als offen und kooperativ.

Ich nahm allein den Fahrstuhl, da blieb das Ding auf einmal stehen. Ein Kind kann so etwas nicht so schnell erschüttern, zumal in seinem Wagen ja mein Steuermann Franz zusammen mit einem jungen Assistenten saß. Wie es den beiden gelungen ist, irgend jemanden im Hotel unauffällig Alarm schlagen zu lassen weiß ich nicht.

Der Fahrstuhl war nämlich an diesem Tag (es war Sonntag) nur ausnahmsweise kurz eingeschaltet worden, angeblich aus betrieblichen Gründen. Natürlich, um mich zu töten. Ziehmutter und Schwester fragten nicht nach mir, so viel steht fest.

Das Frühstück muss gut geschmeckt haben angesichts der Hoffnung, dass der Rotzlöffel 24 Stunden lang in einem engen Fahrstuhl verrückt wird. Noch besser schmeckt so ein Semmerl, wenn man an die zahllosen Toten und die Zerstörungen in Jugoslawien denkt.

Die Finanzierung des jugoslawischen Bürgerkriegs muss hier noch näher beleuchtet werden. Vor allem die Vereinbarungen zur Aufzucht des kroatischen Faschismus, dieser Judenverschwörung, getroffen während der Sommerolympiade 1984, nicht in Los Angeles sondern an der dalmatinische Küste, erscheinen aufklärenswert.

(Foto Fahrstuhl Richard Huber, Lizenz)

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