In eigener Sache

Herr Sigi und die Terroristen

Ich bin Ende der 80er-Jahre mit meinen Eltern in eine Umgebung gezogen die mir nicht gefallen hat. Mein Vater hat in der „Buchsteinersiedlung“ in St. Johann im Pongau ein Haus gebaut. Woher das Geld gekommen ist weiß ich nicht, die Umgebung war eine Katastrophe.

Als erstes ist mir ein grinsender Junge aufgefallen, der sexuell extrem attraktiv war und ständig gewitzelt hat. Seine komischen lasziven Bewegungen sind mir heute noch in Erinnerung, zum Beispiel, als er mit den Burschen aus seiner Nachbarschaft ein „Fahrradrennen“ veranstaltet und anstatt zu sporteln den Mädels zugegrinst hat.

Unsere Familie hatte es nicht so leicht wie die von dem Grinser dachte ich damals. Mein Vater sagte mir, mit dem Gesindel um den Grinser musst du aufpassen, die hängen alle von dem Kind ab und die sind alle von der Stasi.

Wir hatten fast gar nichts. Die Mayrs jammerten und dann fuhren sie nach Übersee auf Urlaub. Später habe ich mich mit Sigi unterhalten und herausgefunden – habe ich das? Ja, viel später haben wir das. Der Grinser wurde überall hofiert. Ich gebe zu, dass ich kurz gelacht habe als er später eingesperrt war.

Mein Vater hat die Bande um „Frau Mayr“, die der Herr Sigi sehr spät auffliegen hat lassen um 1990 schon blamiert. Dass er seine Mutter verachtet konnte ein Blinder sehen. Er hat unter den ärgsten Verbrechern gelebt und wusste das auch.

Julia und ihre Freundin hat er jahrelang hingehalten und eine perverse, lächerliche Mono-Ehe geführt obwohl er verknallt in die beiden war und ist. Wer so etwas ohne Grund macht ist nach meiner Auffassung nicht ganz dicht. Sogar das Berliner LKA war der Ansicht, dass man ihn aus „humanitären Gründen“ hausdurchsuchen muss um den Unsinn zu beenden.

Wie ich heute weiß hat Sigi es faustdick hinter den Ohren. Meine Bedingung für meine weitere Mitarbeit auf diesem Blog war es dass er sich zu seiner Verstrickung, zu seiner Mitwisserschaft an „Mein Tirol“ bekennt, einer Sache, an der seine halbe männliche Verwandtschaft beteiligt war und die von ihm auch nicht erkennbar bereut wird. Bis heute steckt er mit den Tätern unter einer Decke und findet das auch noch toll. Außerdem ist er ein Macho, da kann er sagen was er will.

Ich arbeitete gern weiter an der Aufklärung der großen terroristischen Verbrechen gegen Menschen mit, decke aber nicht die wilden Geschichten der Mayrs und schon gar nicht seine Tiroler Exzesse.

(Foto fesche Iris und Kindmayr, montiert vom Schriftleiter)

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