In eigener Sache

Zwei Österreicherinnen

Manchmal frage ich mich wie es sein kann, dass ein Mensch so außenseiterisch wird dass man selbst den Tod seiner Freundinnen als nix abbucht. Sicher, ich habe hart „draufgehalten“ und kaum die Gnade der Zwerge verdient. Aber zwei Tote, ich weiß nicht.

Ob ich die Israelis hasse? Mir fehlt die Kraft, weil man in Korea konkrete Ergebnisse zum Werk in Villingen erwartet und das zu Recht.

Wer war Iris? Sie ist in Bosnien geboren, was auch nicht ganz richtig ist, sie war zwar Bosnierin, aber ihre Mutter hat sie in Split zur Welt gebracht. Ihre Schultern, ihre weiße Haut, ihr kleiner Busen, ihre doofen Bemerkungen, ich bin halt ein Mann. Sie war so heimatlos, ich will sie auch heute noch umarmen.

Julia hat seit 1995 eine „Beziehung“ mit mir geführt. Sie war eine typische Lehrerin, dass einem das Kotzen kam. Immer wieder belehrte sie mich. Ich habe sie nicht nur wegen ihres großen Herzens, sondern auch wegen ihrer engen Muschi geliebt. Ihre kleine Wohnung „im Gemeindebau“ ist ein Tempel der Liebe gewesen für mich.

Jetzt wäre es noch möglich, diesen Artikel in eine Peinlichkeit abzubiegen, ihn als Unsinn darzustellen, der bald gelöscht zu werden hätte. Das ist nicht nötig. Iris und Julia werde ich nie vergessen, sie waren in ekelhaften Zeiten meine Frauen und ich liebe sie über ihren Tod hinaus.

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