Mozarteums-Anschlag

Eure saubere ÖVP deckt internationalen Terrorismus

Am 5. November 1998 bin ich auf einer privaten Party in Berlin betäubt worden und dann hilflos in der Stadt umhergeirrt; schließlich landete ich in einer Zelle bei der Polizei. Es sollte eine Warnung sein.

Am selben Abend fand in Wien eine Sitzung des Nationalrates statt. Das Stenographische Protokoll dieser 146. Sitzung jener Legislaturperiode berichtet von einer hitzigen Diskussion über Ursachen und Hintergründe des brutalen israelischen Anschlags auf das Mozarteum mit zahllosen toten Japanern.

Aus vollen Rohren wird in der Debatte vertuscht. Selbst die Irreführungen der Grünen gehen aber einem Mann nicht weit genug: Dem Obmann des ÖVP-Bauernbundes. Dieser Mensch brüllt regelmäßig dazwischen und unterbricht die Redner. Seiner Auffassung nach sei das Gebäude nicht in den 90ern verseucht worden, sondern bereits beim Bau 1979. Niemand soll einen Anschlag für möglich halten, „Baumängel“ sollen es sein.

Keifend korrigiert er die Kollegen. Tenor: Ihr wisst wohl nicht, welche Art von Vertuschung die Israelis von uns erwarten.

Unfreundlich mischt sich der Kerl immer wieder ein. Die Täterin sei nicht vertauscht, ihr Honorar nicht der falschen Person zugeordnet worden. Schließlich will der Bauernlümmel die Vorbereitung der Tat auch noch einer bestimmten Person innerhalb des israelischen Terrorklüngels anhängen, weil diese einen ausländischen Pass hat.

Nicht einfach, einen solchen ÖVP-Super-Israeli zu beruhigen. Der Anschlag war kurz vor der Entdeckung, ich hatte der Haupttäterin eine als „Liebesbrief“ getarnte zynische Mitteilung geschickt, in der von meinen Vermutungen Verbrechen gegen die Japaner betreffend die Rede war (Beweise hatte ich damals noch keine).

(Dokumente Österreichisches Parlament)

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