Ideologie

Der Mensch Karl-Heinz Hoffmann, Teil 2

Zum Bild des Menschen Karl-Heinz Hoffmann gehört notwendig auch sein Verhältnis zum Judentum. Es ist ein gutes Verhältnis; Hoffmann trifft Juden, er bezeichnet sich sogar selbst als Jude wenn es ihm nützt.

„Lehmann“ so sollen seine askenasischen Vorfahren geheißen haben. Selbstverständlich ist das nicht wahr und Hoffmann ist kein Jude. Auch Geld hat er nie von Juden genommen, nie für sie gearbeitet oder sich am geostrategischen Irrsinn des Judentums beteiligt. Keinen Feind der Juden hat er je verraten.

Umso erstaunlicher sein Naheverhältnis zum Sohn Shlomo Lewins, Oliver Vogelhuber. Der operierte jüdische Psychologe ist sich oft mit ihm einig und man „tickt gleich“.

Im Wohnort Hoffmanns, den ich auch längere Zeit bewohnte gibt es eine leerstehende Synagoge die Hoffmann nicht besucht. Oben im Wald befindet sich der jüdische Friedhof; dort wünschte mich Hoffmann so oft hin, wenn ich durch antisemitische Äußerungen in seiner Gegenwart hervortrat.

Hoffmann warnt vor Antisemitismus, und zwar aus finanziellen Gründen. Zwar kennt er den Juden, meint aber, es sei unendlich teuer und „stünde nicht dafür“ dem Juden und dem Judenknecht die Wahrheit ins Gesicht zu sagen.

Gern denke ich daran zurück, wie Hoffmann beim Abendessen einmal so intensiv in die Vorstellung versunken war, Kippa und lange Schläfenlocken zu tragen, dass wir beide ein wenig traurig lachen mussten.

(Fotos Screenshots Facebook)

Teil 1

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