Ideologie

Zur Renate auf einen Weißen Spritzer

Seit Mitte der 90er-Jahre habe ich mich der Vergiftung durch scheinbare israelische Agentinnen in meinem Umfeld bewusst ausgesetzt, wenn sie mir als U-Boote des preußischen Geheimdienstes erkennbar geworden sind. Es war zwar eine Gaudi, trotzdem aber gefährlich.

Als „tärischer“ Depp galt ich damals, als jemand, der die geheimen Aktivitäten der Damen nicht kennt und schon gar nicht durchschaut. Was macht der Depp? Er geht z.B. in Lokale, die von anständigen U-Booten bewirtet werden und verliebt sich.

Es ist das schlimmste Verbrechen, einen israelischen Agenten, der eigentlich ein deutscher Spitzel ist als solchen zu entlarven z.B. indem man sich als Nazi in ihn (sie) verliebt. Das führt zu Grausamkeiten. Mein Großvater, der Spitzel, hat ganze Häuser wegsprengen lassen wegen solcher Sympathiebekundungen.

Links oben sehen Sie Renate, eine Frau, die auf mich angesetzt war bis zu ihrem Tod im Februar 2019. Da hat man ihr nicht mehr geglaubt, man ist ihr dahinter gekommen, dass sie nichts mit den Israelis am Hut hat und hat begriffen dass sie mich liebt.

Rechts ist Marianne Schwarz zu sehen, auch eine preußische Agentin, in der Pongauer Tracht, Freundin und Mentorin von Renate. Sie hat mir aus Zuneigung oft das Leben gerettet, freilich oft aus weiblicher Aggression heraus auch Vergiftungen verschafft, mich fast umgebracht.

Renate habe ich geliebt, seit sie 15 war. Als sie heiraten musste um 1996 – sie heiratete strategisch begründet einen Bauern und ÖVP-Funktionär – begann sie mich ein wenig zu hassen, weil ich sie auslachen hätte können. Ausgelacht habe ich sie nie, sie war immer für mich die Renate.

Renate forderte von mir dann Besuche in ihrem Lokal; dort konnte sie frei entscheiden, ob ich vergiftet würde oder nicht. Ich bin immer wieder hingegangen, freiwillig, obwohl ich schwitzen, kotzen musste, zeitweise betäubt war, Gliederschmerzen hatte tagelang.

Preußen ist ein hartnäckiges Gebilde. Oft trifft man Agentinnen, deren Briefing 200 Jahre zurückliegt. Einfacher ist die Liebe, im Grunde ist das Konzept der Liebe ein Angebot zur Vereinfachung der Befriedigung allerorten verständlicher geheimdienstlicher Bedürfnisse preußischer Agentinnen.

Und zur Renate gehst du immer, dachte ich mir. Ihr Tod ist für mich eine Katastrophe; ich kenne den Vater ihrer Kinder und weiß, wenigstens für sie ist gesorgt, er macht das.

(Fotos Arbeitskreis NSU)

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