Mietpreissenkung

Restart your heart

Im Jahr 2018 ist meine Freundin Julia widerlich schikaniert und verfolgt worden. Nicht nur hatte sie wegen der Beziehung zu mir ihren Job verloren (die Begründung für ihre Entlassung liest sich wie ein Strafbefehl gegen mich), sie musste sich sogar lächerlichen, aber gefährlichen Strafverfahren stellen.

Hätte ich ihr nur helfen können. Heute ist sie tot.

Mit solchen Fotos haben wir kommuniziert, als sie eine Richterin in Wien „zum Nachdenken bringen“ wollte. Julia hätte besser über ihre endgültige Flucht nachgedacht.

Julias Spitzname „Zecherl“ ist oft ungut ausgelegt worden. Für mich hat der Spitzname ihre langen Zehen bedeutet, die ich 1992 zum ersten Mal bewusst auf der Haupttreppe des Gymnasiums in St. Johann im Pongau, verpackt in Ballettpatscherl, „in action“ erleben durfte und mich verliebte.

Sie hat eine merkwürdige, scheußliche Jugend gehabt, wie ich auch. Ein Neustart des Herzens war oft nicht möglich, trotzdem haben wir uns geliebt. Sie war die Liebe meines Lebens.

(Foto Julia Präauer)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s