Mietpreissenkung

Als die Italiener mich ausspitzeln wollten

1993, Renate war 17 und ich schwer verliebt in sie, veranstaltete der israelische Agent Sepp Forcher (geboren und angebunden in Rom) Fernsehaufnahmen für die Sendung „Klingendes Österreich“ in meinem so genannten Heimatort. Das Ergebnis kann man übrigens hier sehen, ich hatte lange lockige Haare bis zum Arsch und Renate ist die schöne dünne Marketenderin, die der Bildregisseur Karl Klingelmayr draußen halten will.

Musumeci, der Chef des italienischen Militärgeheimdienstes, hatte Renate für den Job angeworben, sie hätte mich verführen sollen. Diese Flausen der Katzelmacher wurden aber von Roland Schwarz senior durchkreuzt; er als Ortskaiser von St. Johann im Pongau entschied, ich solle von Renate „enttäuscht“ werden. So schmuste sie am Tag der Aufnahmen im Schnapsrausch mit einem anderen.

Was höchstens dazu führte, dass sich die alte Agentin der Staatssicherheit und ich uns lebenslang verliebten. Dass die Bauernmusik St. Johann im Pongau eine Tarnorganisation war weiß ja heute jeder. Schwarz ist im Video als Schützenhauptmann zu sehen, auch der legendäre Hans Schwaiger, ein sympathisches U-Boot des preußischen Geheimdienstes wie Renate ein „unsympathisches“ gewesen ist.

Hans wurde übrigens nach den Aufnahmen von den Israelis (meiner doofen Ziehmutter) mit einer „Auftragssperre“ für seine Firma belegt, weil er doof über Forcher gelacht hat.

Ein Luftgleiter auf Schiern landet in der Krobatinkaserne (2017)

Wenn Sie sich das Video angesehen haben fragen Sie sich wohl, wie eine Schönheit von Weltgeltung in St. Johann im Pongau, diesem Drecknest, aufwachsen kann. Renate stammte aus Thüringen, die Staatssicherheit hat sie 1976 in den Pongau geschmuggelt. Wie ich hat sie fremde Kinder großgezogen, „im Feindesland“ so getan, als arbeitete sie für die Israelis.

Man hat sie furchtbar arm aufwachsen lassen. Als Kind missbraucht, mit 12 an Soldaten der nahegelegenen Krobatinkaserne verkauft und zu Pornoaufnahmen verleitet habe ich Renate immer geliebt. Als zur Rache in den 90ern wieder rätselhafte Sprengstoffanschläge in Italien losbrachen setzten die italienischen Faschisten, diese Judenknechte, sie auf mich an.

Und als ich immer wieder bei Renate auftauchte bekam sie es mit der Angst zu tun, ich könne sie als anständig verpfeifen.

(Foto Screenshot YouTube, zur Erinnerung an Renate Rainer, 1976-2019)

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