In eigener Sache

Das Elend der Ritterschaft

Dieser Artikel ist für Brüder und Schwestern unter 18 Jahren nicht geeignet

So mancher Leser dieses Blogs fragt, warum es hier „eine solche Sexualfixierung“ gibt, warum politische und kriminalistische Fragen so oft mit Liebe, Gewalt und Sexualität „vermischt“ werden. Erstens, könnte man entgegnen, ist das Verbrechen, ist der Terrorismus immer mit Erotik verknüpft, und zweitens, das führe ich heute aus, besteht bei uns kaum eine Hemmung, darüber zu sprechen.

Einige Mitarbeiterinnen dieses Blogs kennen mich seit ihrer frühen Kindheit. Wir waren Teil eines Milieus, das so ekelhaft war, dass jeder normale Mensch bewusstlos zusammenkippt, wenn man ihm davon erzählt. Es war das Milieu der Führung des israelischen Geheimdienstes in Europa, angesiedelt in St. Johann im Pongau. Wir sollten eisenharte israelische Agenten werden.

Damals, in den 80er-Jahren, war es normal, mit uns Kinderporno-Filme zu drehen, die pervers waren. Ich meine das so: Ein normaler Kinderporno ist ein Scheißdreck dagegen. Mädchen wie Julia und Renate wurden damals als Kinder dazu gezwungen, sich über mich herzumachen, wenn ich betäubt irgendwo herumlag; daneben wurden Tiere und Menschen missbraucht und getötet.

Casting für einen Kinderporno, 1986, St. Johann im Pongau. Rechts Verena L., die große Liebe meines Freundes Hannes Schwaiger jun.

Die Bemerkung, dass ich vor der Kamera von meiner Ziehmutter betäubt und vergewaltigt worden bin und der Film „recht erfolgreich“ in die USA verkauft werden konnte erübrigt sich. Bei den Juden galt ich als eine Art Erlöser, das Geheimste, was es überhaupt gibt. Mein alter Steuermann John schlug die Hände über dem Kopf zusammen. Die Frau Mamma hechtete mit ihrer Corsage durchs Bild und beging Schwerverbrechen, und mein Steuermann Thomas Bernhard, dieser tapfere Mann und große Schriftsteller verzweifelte.

Ich als „Bewusstloser“, das war der Running Gag. Ehrlich gesagt bin ich aber, wie meine Freundinnen, damals nicht traumatisiert worden, sondern habe mich lebenslang in meine Partnerinnen verliebt. Neulich dachten wir daran, dass ich 1988 tagsüber im kindlichen Übermut Ritterkostüme, Pappschwerter und Papphelme anfertigte und mit der zynisch-clownesken Aufschrift „Das Elend der Ritterschaft“ versah.

Nachts wurden die Mädels „geholt“ und sollten mich vor der Kamera im bewusstlosen Zustand malträtieren. Ich erhielt eine Erektionsspritze, man brachte mich ins Freie. Der Kameramann Jakob Präauer ließ (zu Recht, später gab ich Unsummen für Putzfrauen aus und überwachte die Personalauswahl) bösartige Bemerkungen über die Schmutzigkeit des Haushalts meiner Ziehmutter fallen und nahm es zur Kenntnis, dass Renate die Idee hatte, die Rüstungen mit der besagten Aufschrift anzuziehen.

Katholische „Erstkommunion“ in St. Johann im Pongau, 1984. Links die Lehrerin Carmen Radulescu, Schwester meiner Nachbarin Katharina. In der ersten und zweiten Reihe von Julia gehasste, diverse Pornodarstellerinnen, rechts unten Martin S., mein „Rivale“, rechts oben Prälat Sieberer, ein Spitzel des Arbeitskreis NSU 

Trotz großer Mühe bemerkte man unwillkürliche körperliche Reaktionen, wenn man mich mit meiner hässlichen, jüdischen Ziehschwester verkuppeln wollte. Sie war mir einfach zu „schiach“, der Percht. Da wurden Julia und Renate zur Täterschaft auserkoren, und wir machten später daraus ein Ritual. Ich benütze heute nur Fotos meiner Lebensgefährtinnen von Social Media, damit der Kontakt zu mir notfalls abgestritten werden kann.

Man fordert an dieser Stelle ein „Smiley“ von mir, das ich als alter Dichter nicht leisten kann. Auch deshalb, weil es für meine Steuermänner nicht einfach war. Ein Mann des LKA Berlin, der damals „an der Schrottschüssel saß“ war später dazu gezwungen, mich buchstäblich bis aufs Messer zu verfolgen um jeden Kontakt zu meiner Person abstreiten zu können.

So schlimm ist es auch wieder nicht, im Schlaf von Julia und Renate einen geblasen zu bekommen. Dass Julia bis heute meine Hygiene kritisiert machte damals nichts. Dass im Hintergrund andere Kinder getötet wurden, blieb mir verborgen und die Mädels müssen es bis heute irgendwie verarbeiten. Man sprach Julia und Renate damals und später einen „niederen Rang“ zu, weil sie an den Tötungen nicht beteiligt waren.

Ich soll im Schlaf gelacht haben, da brach mir meine Ziehmutter, die alte Jüdin, mit der bloßen Hand die Nase (nach dem Aufwachen fragt man sich, warum das Ding so flexibel ist). Der Film, in dem Renate schon ein wenig Busen hat, wurde dann der israelischen Schickeria im „Kleinen Festsaal“ der Marktgemeinde vorgeführt. Die Hässlichkeit meiner Ziehmutter ließ mich später die Kindermädchen meines Nachwuchses nach optischen Kriterien aussuchen.

Meine Reaktion auf den ersten „Verkuppelungsversuch“ mit meiner jüdischen Ziehschwester 

Eine solche Kindheit führt dann z.B. dazu, dass man eine „Ehe“ führt, in der nach romantischen Abenden mit der Ehefrau das Kindermädchen mit dem Auto nach Hause gebracht und gevögelt wird. Die Betreuungskräfte wurden von Felix Menzel, dem großen Puritaner der deutschen Konservativen, gestellt. Eine solche Kindheit führt auch dazu, dass man mit Steuermann Franz Innerhofer ausmacht, israelische Weiber emotional zu verstricken.

Später verwendeten die Kinderporno-Produzenten Texte und musikalische Leistungen von mir (zum Beispiel eine Einspielung des Flötenstücks „Syrinx“, die mir recht gut gelungen ist) für ihre filmischen Schweinereien. Dass man eine Frau wie Julia, die dazu tanzt, je im Stich lässt, oder Renate, mit der ich damals sogar heimlich zusammen war, das ist wohl kaum vorstellbar. Julias Tanzlehrer erzählte mir davon, dass sie sich beim Tanzen zu diesem Stück verliebt hätte.

Es ist den Israelis gelungen, ein wenig Vertrauen zu stiften. Renate wird mich erschlagen für diese prosaische Formulierung. Julia nicht, sie steht auf direkte Liebeserklärungen.

So viel zum Thema Verklemmtheit und Liebe hier am Blog.

(Fotos Arbeitskreis NSU, Mitarbeit Julia Präauer)

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