In eigener Sache

Renate und Julia sind wegen Wiederbetätigung dran, Teil 2

Im ersten Teil des Artikels wurde berichtet, dass die österreichische Justiz schwere Vorwürfe gegen unsere Mitarbeiterinnen Julia und Renate konstruiert: Angeblich hätten die beiden „Wiederbetätigung“ im Sinne des Nationalsozialismus betrieben, worauf viele Jahre Haft stehen.

Tatsächlich hat der Aktionskünstler (und heimliche Nazi) Otto Mühl vor fast 20 Jahren einen Pornofilm mit den beiden und mir gedreht, in dem Renate mich als fesche NS-Ärztin „verarztet“ und Julia in knapper SA-Uniform die „verliebte Schlägerin“ macht. Den beiden war die mögliche politische Dimension des Films gar nicht bewusst, ich fand sie komisch.

Renate wird derzeit mit großem Aufwand als staatsfeindlicher „Nazi“ aufgebaut. Dazu verwendet man Akten des BVT und des Berliner Landeskriminalamts, das um 1999 intensiv wegen Volksverhetzung (wilde Aktionen an der Uni und „Landser“) gegen mich ermittelte. Irgendwelche Spitzel, wahrscheinlich eine kleine eifersüchtige Rothaarige, erwischten uns damals bei einem bitteren Streit in der Öffentlichkeit, der als „Beziehungskrise“ gedeutet werden konnte. Das genügt, um Renate heute anzuscheißen.

Außerdem hat Renate immer wieder mit angesehenen Einheimischen in unserem Herkunftsort gesprochen, darunter mit Matthias G., Hans S. oder mit dem Gasteiner Heinz W. Diese Personen waren dafür bekannt, im alkoholisierten Zustand den Holocaust zu leugnen, Heinz W. auch in Berlin amtsbekannt. Das rechnet man ihr heute an, genauso wie den Umstand, dass sie unpolitische Kontakte ins Milieu der Salzburger Nationalen und Burschenschafter hat.

Julia dagegen ist bei vielen Gelegenheiten vom LKA Berlin dabei erwischt worden, wie sie mich in Berlin nachts heimlich besucht hat. Ich wurde seit etwa 2007 dort sehr scharf observiert, während man wegen Volksverhetzung und Bildung einer kriminellen Vereinigung gegen mich ermittelte. Sie galt bereits 2014 als „Mitglied“ des Arbeitskreis NSU und wurde vom LKA als Neonazi geführt und ausgespäht. Renate erkannte man damals wegen ihrer Sturmhaube nicht.

Als ich im Mai 2016 in Berlin um 6 Uhr früh eine Hausdurchsuchung hatte, war Julia wie meistens um 5 Uhr 45 zum Frühzug abgehauen. Der Einsatzführer fragte sofort nach ihr und legte eine entsprechende Notiz an.

Gegen beide wird jetzt der Wiederbetätigungsvorwurf konstruiert. Sie halten sich aber, entgegen der Vorspiegelungen österreichischer Behörden (die Doppelgängerinnen ausquetschen) nicht im Dreckstaat, wie ich ihn nenne, auf. Unsere Freundin Natalie Würnitzer, die angeblich den Porno vor Dritten vorgeführt haben soll, sitzt in Wien in Haft. Ihr wirft man auch noch Vergewaltigungen meiner Person vor (!), was zum Perversesten gehört, was Juristen zustande bringen können.

(Abbildung links Verbotsgesetz, rechts Arbeitskreis NSU; Hakenkreuz dient ausschließlich der historischen Dokumentation)

Fortsetzung folgt

 

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