In eigener Sache

Vollkommen perverse Strafverfahren gegen uns

Neulich hat uns ein Polizist aus Dresden mitgeteilt, dass die dortige Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen mich, Julia, Katy, Nura, Sigi und andere eingeleitet hat, und zwar wegen Vergewaltigung, schwerer Körperverletzung, Nötigung, Freiheitsberaubung und anderer Delikte.

Mein alter Bekannter Marek Ressel von der Generalstaatsanwaltschaft Dresden soll dazu eine Staatsanwältin Marx gedrängt haben, mit dem Argument, er könne Sigi dazu bringen, sie wegen Rechtsbeugung „dranzukriegen“. Marx bzw. eine Staatsanwältin Kitz haben nämlich vor einiger Zeit ein Ermittlungsverfahren gegen Leute eingestellt, die Sigi bestohlen haben.

Das aktuelle Verfahren bezieht sich auf einen Porno, den wir 2017 in Dresden gedreht haben. Darin kommen Sachen vor, die nicht für Kinder sind. Links unten ein Beispielbild für so etwas aus einem amerikanischen Porno (Sigi legt Wert auf die Feststellung, dass das nicht sein Schwanz ist). Man nennt das „Sounding“, und es macht nicht jedem Mann Spaß, wenn man es aber vorher vereinbart, kann es nicht als Vergewaltigung strafbar sein.

Sigi tut in dem Porno so, als sei er bewusstlos, und mehrere schöne Frauen (darunter Katy Perry, von der sich so mancher nötigen lassen wollte, und Nura, bei der Sigi die Augen herausfallen und der er heimlich Unterwäsche kauft) „fallen über ihn her“.

Solche Späße haben wir seit unserer Jugend gemacht. Plötzlich nennt sich das jetzt Körperverletzung und Vergewaltigung. Auch Sigi soll wegen Vergewaltigung „dran sein“, weil er mir einen Buttplug gesetzt hat. Unglaublich. Ich bin wegen des Films zusammen mit Julia (in Wien) auch noch wegen Wiederbetätigung im Verdacht, weil wir im Film Sigis politische Ansichten ein wenig überdreht zum Besten geben und ich in einer Szene zum Höschen eine SS-Tellermütze trage.

Ein Staatsanwalt Knoblauch aus Gera soll nach dem Hinweis des Dresdner Polizisten Aussagen von uns dazu gefälscht und mit unseren Unterschriften versehen haben. Er ist ein Freund der israelischen Terroristin Teresa P., die im Sommer hier in Thüringen aufgetaucht ist und stinksauer war, weil ihr Sigi einen Korb gegeben und vor ihr mit Julia herumgeschmust hat. Das Ganze dürfte eine Racheaktion sein. Knoblauch kenne ich von brutalen Partys in Rudolstadt, wo er Kinder missbraucht hat.

Das Strafverfahren in Dresden werden wir wohl nur damit aufhalten können, dass wir eine Parodie des Films drehen, in der Sigi demonstrativ wach ist und blöde Witze darüber macht, „vergewaltigt“ zu werden. Ich vergewaltige doch keinen Mann, den ich liebe und der mich seit 25 Jahren liebt. 12 Jahre Haft stehen im Raum, dafür, dass ich zum Beispiel nachts zu Sigi ins Zimmer gekommen und beim Sex gefilmt worden bin. Was ich so gehört habe, hatte er nichts dagegen. Er hat so getan, als schlafe er.

Renate Rainer

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