Scheinspuren und Lügen

Von Blumentöpfen und musikalischen Tiermördern

Das österreichische BVT setzt derzeit meine Freundin Julia mit zweifelhaften Mitteln unter Druck. Gefälschte Beweise, falsche Aussagen, Schauergeschichten und Gefälligkeitsgutachten sind an der Tagesordnung. Der letzte Schrei ist ein Blumentopf, der bei einer kürzlichen Hausdurchsuchung in ihrer Wiener Wohnung beschlagnahmt wurde. Er soll sechs Kilogramm TNT enthalten.

Verpackt war das Ding nach Informationen der Staatsanwaltschaft Wien in einem Karton. „Er“ soll per Post an ihre Adresse verschickt worden sein, ein Untermieter soll das Paket angenommen und mit ihrem Namen quittiert haben.

Nach (falschen) Angaben eines angeblichen Exfreundes von Julia (der stockschwul ist und sich mit Tieren umgibt) soll Julia mit dem TNT-Topf in Attentat auf mich (!) durchführen gewollt haben. Jemand hätte das Ding nach Thüringen fahren und mich in Luft jagen sollen. Der angebliche Exfreund, ein Wiener DJ von zweifelhaftem Ruf, hat das TNT aber nach meinen Informationen über Bekannte der Wiener Militärakademie beschafft und in den Topf gegossen, bevor er Julias DNA darauf platzierte.

Dieser unglaubliche Käse hat mich sofort an das Schicksal Karl Heinz Hoffmanns im Jahr 1980 erinnert, als auf seinem Schloss ein Blumentopf beschlagnahmt wurde, den ihm der V-Mann Hans Peter Fraas untergejubelt hatte. Der in Julias Wohnung beschlagnahmte Topf soll keinen Zünder gehabt haben, war also ungefährlich. Es scheint ausschließlich darum gegangen zu sein, ihr die Planung eines Terroranschlags anzuhängen.

Abgesehen davon, dass Julia hier in Thüringen war, als der Topf aufgetaucht ist und diese Frau mich liebt, mir also nicht den Arsch wegsprengen will, müsste man die Herkunft des Sprengstoffs leicht rekonstruieren können. Militärischer Sprengstoff enthält immer Zusatzstoffe, so genannte Marker, mit denen man die Truppe identifizieren kann. Auch die israelischen Beutejuwelen des DJs (Julia führte zeitweise auf Facebook eine Scheinbeziehung mit ihm, um mich eifersüchtig zu machen) müssten sich finden lassen; sie stammen von dem Leichen- und Juwelenkurier Hans Peter Meißnitzer, dessen Methoden ich aus eigener Anschauung kenne.

Wieder einmal hat auch die Profil-Journalistin Eva Linsinger Anteil an der Intrige. Sie hat eine Aussage zusammengelogen, deren Tenor ist, dass Julia mich angeblich hasst. Ich werde das heute Abend beim Sex überprüfen.

In die Planung war offenbar der bayerische Kriminalbeamte Stefan R. eingebunden. Er ließ bei einer Vernehmung im Jahr 2018 mir gegenüber durchblicken, dass Julia ein solcher Blumentopf ins Haus stünde, wenn sie weiter mit mir zusammen sei oder wir gar Sex hätten. Als Zeuge dafür kommt die halbe Bundesanwaltschaft in Frage sowie mein Liebling, der Saunagänger und Tennislehrer Kimmel, ein Oberstaatsanwalt und NSU-Bereiniger.

Juwelenprinzessin Haensch stand Pate, drehte kokett ihre Strähnchen und erinnerte mich daran, dass es eine bestimmte israelische Agentin sei, der ich mich zuwenden solle. R. „vernahm“ offen auf Basis von Google-Recherchen (ich habe alles protokolliert) und führte sich auf wie im NSU-Leaks-Forum, wo er zuvor Volksverhetzung begangen hatte. Sogar die Modalitäten der Bezahlung der Blumentopf-Intrige ließ er erkennen. Nach meiner Intervention wurde die Protokollantin von Haensch hinausgeworfen, weil sie sich nicht mehr zu fälschen traute. Kimmel übernahm. Wie peinlich.

Es war sogar (leicht verklausuliert) die Rede davon, dass Julia Waffen untergejubelt werden sollten.

Zum Drüberstreuen läuft derzeit auch noch ein Ermittlungsverfahren gegen Julia wegen des Besitzes eines Films, der ihre eigene Misshandlung durch pädophile Verbrecher im Jahr 1992 zeigt. Als Opfer hat sie meiner Rechtsauffassung nach sehr wohl das Recht, einen solchen Film anzusehen, schon allein um die verübten Straftaten anzeigen zu können. Julia war damals zehn; man zwang sie unter anderem dazu, einen Zeigefinger in die Wunde eines Menschen zu stecken. Ein schlimmere Misshandlung ist kaum denkbar, dass Julia das seelisch überlebt hat ist ein Wunder.

(Fotos privat)

Mitarbeit Natalie Würnitzer

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