Gefangenenhilfe

Iris, Katy und Renate müssen sofort freigelassen werden!

Unsere Mitarbeiterinnen Iris Koznita, Renate Rainer und Katy Hudson sitzen derzeit im Frauengefängnis Chemnitz wegen einer älteren Drogensache, die niemals stattgefunden hat und als Fake ein Eigenleben in diversen Aktenbergen führt, ein. Es handelt sich um Vorwürfe, die sich auf Vorgänge im Jahr 2010 beziehen, als man die drei und andere auf einer Rückfahrt von einer israelischen „Sicherheitsparty“ in Tschechien kontrollierte. Um den Sinn der darauffolgenden kurzen Untersuchungshaft zu verschleiern und die Frauen vor Racheaktionen des heute zwangspensionierten damaligen Staatsanwalts Lückemann zu schützen , wurde besagte Drogensache von bayerischen LKA erfunden.

Das Ganze wurde als „Bandidos“- Affäre bekannt, weil der Fahrer unserer Mitarbeiterinnen, Mario Forster, zusätzlich zur Tarnung seiner Tätigkeit für das BLKA (die er nicht zur Zufriedenheit seiner Führungsleute ausführte) in einen Minibagger-Diebstahl verwickelt wurde, der sich im Nachhinein (wie die Drogensache auch) als Fake herausstellte. Diese Tatsachen sind vor Gericht voll umfänglich geklärt worden; die Leute vom BLKA wurden wegen des Minibagger-Diebstahls freigesprochen, aber wegen ihrer Drogen-Aussagen gegen Forster wegen Falschaussage verurteilt. Forster hatte das BLKA als V-Mann hintergangen, weil ihm seine Erlebnisse in Tschechien zu brisant erschienen.

Die BLKA-Führungsleute um Mario Forster liefern indirekt und unfreiwillig durch ihre Strafakten, die bei einem Haftprüfungstermin als Beweismittel benannt werden können, entscheidende entlastende Beweise. Unter dem Az 300 Js 12538/14 hat die Kripo Nürnberg die einschlägigen Aktenmanipulationen des BLKA umfassend nachgewiesen. Auch diese Unterlagen können als Beweismittel herangezogen werden. Die Unschuld unserer Mitarbeiterinnen ist eine offenkundige Tatsache.

Klarer kann man einen dringenden Tatverdacht, der eine weitere Untersuchungshaft rechtfertigen soll, nicht widerlegen. Die politische, schikanöse Haft gegen unsere Mitarbeiterinnen muss sofort ein Ende haben. Renate ist schwanger, und Iris hat enorme gesundheitliche Probleme; sie hat drastisch abgenommen und wird offenbar in der Haft sehr schlecht behandelt und mit absurden, weitergehenden Vorwürfen, für die es keine Beweise gibt, bombardiert.

(Fotos privat, Dokumente Arbeitskreis NSU)

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