Gesichter des Todes

Helge Blasche: Ein Serienmörder des BVT

Im März 1983 wurde der Terrorist Helge Blasche von Beamten des hessischen Landeskriminalamts festgenommen. Nach einem kurzen Handgemenge vor der konspirativen Wohnung „Giovanni“ – Schlüssel und Knochen brachen – landete der Mann in Untersuchungshaft. 1989 kam der Mann frei, und nach einem kurzen Ausflug nach Ost-Berlin (die Stasi ließ ihn abblitzen) kaufte er sich ein „Diplom“ als Pflegehelfer. Bereits in den Jahren zuvor hatte er in diversen Pflegeheimen und psychiatrischen Anstalten ausgeholfen.

Zwischen 1983 und 1989 spielte sich in Wien ein so genannter Pflegeskandal ab; die so genannten Mordschwestern von Lainz ermordeten angeblich hunderte hilflose Patienten. Tatsächlich war Blasche, der mein Bruder war, von der österreichischen Staatspolizei 1983 als Auftragskiller angeworben worden, um in Wien, verkleidet als Pfleger, Feinde der Israelis zu töten. Im Gegenzug durfte er die später so genannten Mordschwestern vögeln.

Den Kram hat mir Blasche selbst erzählt. Seine Kittel und andere einschlägige Gegenstände hat er mir überlassen. Ich habe längere Zeit mit ihm zusammen gewohnt. Er war ein gemütlicher, freundlicher Mensch, wie ein alter Pfarrer. Bei seinem Auszug, als man die Schränke wegräumte, kamen Kindersocken, eine Menge Damenbrillen und seltsame ältere Polizeigürtel zum Vorschein.

Helge überreichte „gern“ Rohypnol. Er nahm Patienten das Essen weg, fuhr sie im Winter ans geöffnete Fenster, vertauschte Medikamente, würgte, stahl, verspottete usw., bis zum durch die Stapo gewünschten Tod der Feinde Israels.

Um 1995 übernahm dann eine gewisse Elfriede Blauensteiner Helges Morde an Pflegefällen in Niederösterreich; später dann wurden in Hamburg dutzende ältere Menschen erwürgt und erstickt, der Täter wurde durch einen dicklichen Agenten der Stapo, dieses israelischen Sauvereins, gedeckt. Auch in Mitteldeutschland, zum Beispiel in Gera, trieb Helge sein Unwesen. Dazwischen ging es in Berlin zur Sache, wenn er nicht tagelang wie ein Höhlenmensch, laut „Kulturradio“ hörend, auf seine kleinen quadratischen Zettel starrte, die er zu einer komplizierten Buchhaltung seiner Mordfinanzierungen ausbaute. Im Hauptberuf erteilte er nämlich Mordaufträge.

(Fotos privat)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s