Gesichter des Todes

Interview mit Habakuk zum „Holocaust“

Telefonisches Interview mit dem österreichischen Berufsverbrecher Hermann Berger, der unter den Namen „Arminio Rothstein“ und „Rabbi Shebigroth“ für den Staat Israel jahrzehntelang grausame Verbrechen begangen hat. Hermann ist 1940 von der Gestapo als Spitzel angeworben worden und verpfeift heute alles, was er erlebt hat und weiß.

Hermann: Na Sigi, du bist ja doch mei Bua. Schämst du dich? Traust du dich noch aus dem Haus?

Mayr: Du Witzvogel. Heute wollten wir über den Holocaust reden. Da wird mir schon schwarz vor Augen.

Hermann: Der Scheiß hängt mir ziemlich zum Halse heraus. Dein herrlicher Artikel über die Typhusläuse sagt es – nur das kluge Kind fragt es. Meine Freundin Celija hat es immer gesagt, der Mayr bringt es am Ende doch noch zusammen.

Mayr: Ihr mit euren Witzen.

Hermann: Deine Thusnelda Julia war ja mit Celija befreundet. Die Celija hat dich gehasst, weil du Nazi und Araber bist und Zigeuner jetzt nicht ganz soo lieb hast. Celija hat Julia aus der Hand gelesen; die beiden haben sich eine Strategie ausgedacht, wie sie sich von ihrer Liebe zu dir lösen kann. Sie lebt noch!

Mayr: Ach was.

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Hermann 1979 in Wien

Hermann: Naja, ich hab ja alles erfahren. Den Mut, es zu sagen hatte ich nie. Das ist dir vorbehalten. Man wundert sich ja richtig, dass dir nicht die Frauen zufliegen wegen deines Mutes. Brutal.

Mayr: Dein Scheiß ist heute recht anstrengend.

Hermann: In der Kleiderkammer von Auschwitz ist Weltgeschichte geschrieben worden. Wir von der deutschen Seite hatten zwei Spitzel drin. Heute hast du ein ganz gutes Bild von mir genommen, wo man sieht, dass ich ein monströser Gestapomensch bin. Was machma denn mit dem Holocaustscheiß?

Mayr: Was hat man dir erzählt. Hör auf zu koksen, du Arsch.

Hermann: Dass die Juden in Auschwitz systematisch eigene Verräter getötet haben. Dazu Schwule und Zigeuner, durch Typhus. Dass du zu feig bist, die Wahrheit zu sagen steht auf einem anderen Blatt.

Mayr: Ganz dicht bist du nicht. Ich kämpfe, wo ich kann. Übrigens warst du Gymnasiallehrer und hast „Noten“ vergeben – wenn ich mir vorstelle, von dir ein Befriedigend zu kassieren graust mich nicht mehr, da häng ich mich auf.

Hermann: Jaja. Die Celija hat schon recht gehabt, als sie das blonde Händchen deiner Frau in der Hand hatte. Sie liebt ihn und hasst ihn, weil er so ein falscher Hund ist. Du taktierst mit den Arabern, darum schreibst du nix zum Holocaust. Die Celija rächt sich an dir, sie hat nach dem Krieg schwer gelitten, weil die Juden sie erwischt haben. Sicher zwanzigmal grauslich vergewaltigt worden.

Mayr: Das sind furchtbare Geschichten.

Hermann: Hör mir mal zu, ich bin ein Verbrecher. Aber was ich nicht mache, ist Massenmord. Dein schöner Bruder Helge hat das gemacht, fürs BVT alten Leuten im Heim den Hals abdrehen. (Zwischenruf Mayr: Du Koffer hast Milliarden Biomasse auf dem Gewissen!) Ich mach was im Krieg, sabotier den Kampf der Juden. Was du machst ist o.k., große Sachen wie den Holocaust, da musst du halt noch erwachsen werden.

Mayr: Danke Hermann, für heute reichts.

(Foto Screenshot YouTube, Mitarbeit Renate Rainer)

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