Gesichter des Todes

Corona: Standrecht in Mitteleuropa

In den Zeitungen werden wie weiland 1944 groteske Anleitungen zum Selberbasteln von Frischhaltegerät gedruckt, Treffen mit Fremden, ja selbst einfache Gespräche sind per Verordnung verboten, die Unverletzlichkeit der Wohnung aufgehoben, in den Geschäften herrscht Nahrungsmittel-Rationierung. Durch die umfassende Sperre des Datenverkehrs und seine genauso alberne wie bösartige Manipulation versucht man Normalität zu suggerieren.

Der bürgerliche Staat geht brausen. Zeitungsartikel, Ende März 2020

Die paranoischen Erscheinungen des „Pandemie-Schutzes“, aber auch die ganz reale Angst der kleinen Leute zeigen die Nähe des Krieges. Keiner soll unbeaufsichtigt Äußerungen tun können, die dem unsicher gewordenen bürgerlichen Staat entgehen könnten. Er kämpft um sein Leben. Das System ist pleite und nicht mehr fähig, Bedrohungen auch nur zu benennen.

Im Rahmen der kommenden Weltwirtschaftskrise wird man Gelegenheit haben, die tollen charakterlichen Eigenschaften des durch jahrzehntelangen bürgerlichen Blödsinn verhunzten Europäers und seiner gleichgestellten, superklugen Frau kennen zu lernen. Er wird seinen Schuldigen finden: Nicht den Terroristen, der uns mit Proliferation das Leben zur Hölle gemacht hat, sondern den armen Hund, dem das rechtzeitig aufgefallen ist.

(Dokument Arbeitskreis NSU)

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